Warnemünde-Vitte

24.8. bis 26.8., Montag bis Mittwoch:
Nachts hat es geregnet, gegen 9:00 hört es auf und wir legen ab. Zwei lange Tage haben wir vor uns. Am Montag über die Mecklenburger Bucht nach Warnemünde. Bei Wind aus SW mit 9 bis 15kn geht das einwandfrei. Je nach Stärke werden die Segel gerefft bzw. wieder vergrößert. So sind die 41sm in 7h geschafft, ungemütlich war nur der ab 14:00 aufkommende Regen. Abends sah es zwar oft unheimlich aus, der Regen kam aber erst nachts.

 

Dienstag früh zum Tanken in die „Hohe Düne“, zum Wasssertanken mussten wir an eine andere Stelle fahren und haben so 1h vertrödelt. Bis Mittag ging es mit dem Segeln ganz gut, dann wurde es immer weniger Wind. Das Wasser der Ostsee wurde immer glatter. Normalerweise hätten wir in Darßer Ort angelegt, da aber für Mi und Do Starkwind vorausgesagt wurde, haben wir uns für die Weiterfahrt nach Hiddensee entschieden. 3 Nächte im Nothafen waren uns einfach zu viel. Das hatte leider zur Folge, dass wir von den insgesamt 53sm nur 25 segeln konnten und einen sehr langen Tag (10h) hatten. Als Liegeplatz haben wir den Hafen von Vitte gewählt und dort an der Pier den letzten freien Platz belegt. Gegen 20:30 wurde der Wind stärker und damit unruhig im Hafen.

Mittwoch Hafentag, mit viel Regen und Wind, allerdings ohne den angekündigten Sturm. Nachmittags eine kleine Runde im Ort, die Marina Lange Ort relativ leer, einige interessante Häuser fotografieren. 17:30 Kultur: ein sehr interessanter Vortrag über insbesondere Berliner Künstler in den 20-iger Jahren auf Hiddensee. Und abends Beruhigung des Windes und des Regens.