Grömitz Kühlungsborn Warnemünde

23.7. bis 26.7., Donnerstag bis Sonntag:

Donnerstag Vormittag ist kein Wind, er soll erst ab 11:00 kommen. Wir nutzen den Vormittag zum Haareschneiden,…. und Hillu nochmal zum Schwimmen (das Wasser ist noch nicht wärmer, aber die Lufttemperatur höher). Kurz vor 12:00 legen wir ab, haben NW-Wind mit ~8kn, d.h. Kreuzen und Wenden vor den flachen Stellen. Ab 14:30 dreht der Wind auf W und dann auf WSW, also kann unser Ziel – Grömitz – ohne weitere Wende erreicht werden. Nach 5½h und 22sm ist die dortige ziemlich große Marina erreicht. Für 780 Boote soll hier Platz sein. Wir sind in Schleswig-Holstein. Gegen Abend ein kleiner Spaziergang, es gibt hier ebenfalls eine Steilküste, kürzer und nicht so urisch wie auf Poel. Die Boote spiegeln sich ähnlich schön.

Freitag vormittag Regen, wir segeln trotzdem los. Der Wind soll günstig sein und er ist es auch, für uns raum oder achterlich von 14 bis 24kn. Je nach Stärke werden die Segel verkleinert. Wir „fliegen“ über die Lübecker Bucht – einschließlich Ab- und Anlegen für 30sm 5¼h. In Kühlungsborn gehen wir am Außensteg ins Päckchen – fürs Anlegen bei diesem Wind am bequemsten. Die Sonne scheint – ein sehr schöner Tag und der Abend in Kühlungsborn auch. Wieder große Kisten, mit denen man auch unterwegs sein kann, am Steg.

Sonnabend gegen 9:00 geht’s Richtung Warnemünde. Mit Wind aus SW um 8kn kommen wir langsam voran, aber wir haben Zeit. Heute segeln wir nahe an Heiligendamm vorbei, die weißen Häuser leuchten in der Sonne. Gegen 12:00 ist die Einfahrt nach Warnemünde erreicht, heute wollen wir aber die Lage am Schnatermann erkunden. Dazu fahren wir im Breitling vorbei am Rostocker Überseehafen – kaum ein Kran dreht sich. Der Anleger ist idyllisch. Heute bleiben wir nicht dort, wir haben uns mit Nora+Falk und Ruth+Christian zum Abendessen verabredet. Sonntag regnet es den ganzen Vormittag. Mittags fahren wir nochmals zum Schnatermann (Fahrzeit eine ¾ h). Sylva kommt mit dem Auto dorthin und Jockel wird von Nora+Falk abgeholt und mit nach Berlin genommen. Er muss am Dienstag nach Magdeburg in die Klinik zu einer Kontrolluntersuchung. Mit Sylva segele ich zurück in die Marina Hohe Düne. Bei Halbwind bzw. hoch am Wind sind wir relativ schnell dort.