Sassnitz Kloster

13. bis 15. 7., Montag bis Mittwoch:
Endlich Urlaubsfeeling – die Sonne scheint und der Wind hat sich auch beruhigt. Montag Hafentag in Sassnitz, vormittags „Schäden“ beseitigen. Beim Mast ist Wasser ins Boot gelaufen, das sich in der Bilge mit dem restlichen Diesel von der Tankreinigung vermischt hat. Also alles, was gestaut ist unter den Bodenbrettern raus und saubermachen. Jörg dichtet mit Sikaflex den Mast ab. Nachmittags ist Relaxen und ein kleiner Rundgang in Sassnitz angesagt und mit unseren Bootsnachbarn quatschen.

Dienstag ein toller Segeltag. Bei Wind mit 11kn aus SO segeln wir vorbei an den weißen Villen von Sassnitz, dem Kreidefelsen der Stubbenkammer mit dem Königsstuhl und am Kap Arkona mit seinen zwei Leuchttürmen. Ab 14:30 wird aus dem Schmetterlingsegeln Halbwindkurs mit über 6kn Speed. Der Leuchtturm Dornbusch von Hiddensee ist in Sicht. 16:00 hat jemand am Schalter geknipst, der Wind ist weg. Schade – die Windrichtung hätte gepasst, um bis Kloster zu segeln. Okay, in der engen Fahrrinne ist Motorbootfahrt auch nicht schlecht. Kurz vor 17:00 ist das Boot in Kloster fest, wir haben Glück. Ein Platz ist gerade frei geworden, ansonsten ist der Hafen ziemlich voll, einige liegen bereits im Päckchen. 30 gesegelte Seemeilen in 6h haben wir im Kielwasser. Bis 19:30 Sonnenschein und die wunderbare Landschaft runden den Tag ab.

Dann ist es mit Urlaubsfeeling vorbei, es regnet, die Temperatur fällt auf 15°C und am Mittwochvormittag bleibt es so. Alles grau in grau, d.h. der Strandspaziergang fällt erstmal aus.

Erst um 14:00 wird es besser – nur noch leichter Regen. Mit Schirm bewaffnet gehen wir Einkaufen, Sanddorneisbecher essen, kurz in die Inselkirche mit Friedhof und der Grabstätte von Gerhard Hauptmann, vorbei am Gerhard Hauptmann-Museum Richtung Strand auf der Westseite der Insel. Sehr leer dort. Inzwischen ohne Regen zurück zum Boot. Nach dem Abendessen auf dem Damm ein Stück Richtung Vitte und nochmal zum Sandstrand mit Sonnenuntergang, Landschaft, die begeistert.