Berlin-Stettin

1- Woche:
6.7. bis 8.7., Montag bis Mittwoch:

Start unseres Törns kurz vor 16:00 Uhr im WSV. Bei bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen erreichen wir 19:00 unser Ziel, die Sportbootliegestelle Friedrichstraße. In die Mühlendamm-Schleuse konnten wir gleich reinfahren und wurden als einziges Boot geschleust.

Am nächsten Morgen weiter ohne Trubel durchs Zentrum – es waren noch keine Ausflugsdampfer unterwegs. Schleuse Plötzensee war nach ½ h Wartezeit passiert, für die Schleuse Lehnitz mussten wir 1½h Ruhepause in Kauf nehmen. Besonderes Erlebnis: In der Schleuse Plötzensee war Jockels Hiddensee (sein 1. selbstgebauter Seekreuzer) – natürlich großes Hallo – ebenfalls mit dem Ziel Ostsee.

Viele Boote, insbesondere Motorboote sind unterwegs. Im Havel-Oder-Kanal wird tüchtig gebaut, die Breite des Kanals wird erhöht. Vor dem Schiffshebewerk Niederfinow nochmals warten, 1¼h, dann ging’s im Trog nach unten – immer wieder ein Erlebnis, wie die 36m Höhenunterschied in 5min für uns problemlos überwunden werden. Und das Neue macht weitere Fortschritte. Nach 1h ist der Tag für uns beendet, in der Marina Oderberg verbringen wir eine ruhige Nacht trotz Regen.

Weiter geht die Motorfahrt auf der Wriezener Alten Oder vorbei am Lieper See und Oderberg – eine Landschaft zum Genießen. Vor der Schleuse Hohensaaten nochmals warten, 1h war es, dann in die Friedrichsthaler Wasserstraße- Ab hier dann freie Fahrt, 15:45 Überqueren der Grenze BRD/Polen, nach 1½h ist Stettin erreicht. In der Marina Goclaw können wir am Mastkran anlegen, morgen früh wird der Mast gestellt.

Für die 111sm von Berlin nach Stettin haben wir 25h gebraucht. Das Wetter hat gut mitgespielt, der Regen kam erst nachts und bei Temperaturen um 20°C war es unterwegs recht angenehm.